Autor: marcelkuechler

  • Der Genossenschaftszweck – gestern und heute

    Art. 828 Abs. 1 OR defi­niert die Genos­sen­schaft als eine als Kör­per­schaft orga­ni­sier­te Ver­bin­dung einer nicht geschlos­se­nen Zahl von Per­so­nen oder Han­dels­ge­sell­schaf­ten, die in der Haupt­sa­che die För­de­rung oder Siche­rung bestimm­ter wirt­schaft­li­cher Inter­es­sen ihrer Mit­glie­der in gemein­sa­mer Selbst­hil­fe bezweckt. Damit weicht der Gesetz­ge­ber für die Genos­sen­schaft als ein­zi­ger Rechts­form des Obli­ga­tio­nen­rechts vom in Art. 530 Abs. 1 OR fest­ge­leg­ten und für sämt­li­che Han­dels­ge­sell­schaf­ten gel­ten­den Prin­zip der frei­en Zweck­set­zung ab. In der Pra­xis berei­tet es frei­lich Schwie­rig­kei­ten, die rechts­wid­ri­gen von den nur atypi­schen Genos­sen­schafts­zwecken zu unter­schei­den.

    Der Genos­sen­schafts­zweck – gestern und heu­te, REPRAX 2012/2, 1 ff. (zusam­men mit Fran­co Taisch, Tizi­an Trox­ler und Ingrid D’Incà-Keller)

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  • Verpasste Chancen und unabsehbare Folgen für Genossenschaften – BGE 138 III 407

    Ent­scheid­be­spre­chung in der NZZ vom 23.10.2012

    Sinkt die Mit­glie­der­zahl einer Genos­sen­schaft unter sie­ben, hat die­se nach Ansicht des Bun­des­ge­richts ihre mate­ri­el­le Exi­stenz ver­lo­ren und ist auf­zu­lö­sen. Die Autoren (Forstmoser/Taisch/Troxler) erör­tern die­sen Ent­scheid, der auch Gross­ver­tei­ler tref­fen könn­te, kri­tisch.

    «Ver­pass­te Chan­cen und unab­seh­ba­re Fol­gen für Genos­sen­schaf­ten», Ent­scheid­be­spre­chung zu BGE 138 III 407 in NZZ vom 23.10.2012, Nr. 247, S. 33 (zusam­men mit Fran­co Taisch und Tizi­an Trox­ler).

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  • «Stimmrechtsberater sind ein Problem»

    Streit­ge­spräch im Plä­doy­er mit Dani­el Häu­ser­mann zum The­ma Aktio­närs­aus­schüs­se.

    Ein Aus­schuss der Aktio­nä­re fin­det dif­fe­ren­zier­te­re Lösun­gen als eine Gene­ral­ver­samm­lung. Davon ist Peter Forst­mo­ser über­zeugt. Dani­el Häu­ser­mann bezwei­felt, dass vie­le Unter­neh­men sol­che Gre­mi­en ein­rich­ten wür­den.

    «Stimm­rechts­be­ra­ter sind ein Pro­blem», Streit­ge­spräch, Plä­doy­er 5/12, S. 8 ff.

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  • «Say-on-Pay»: Die Volksinitiative «gegen die Abzockerei» und der Gegenvorschlag des Parlaments

    Der Autor zeich­net den wech­sel­vol­len Ver­lauf der Akti­en­rechts­re­vi­si­on nach, die die­sen Som­mer durch den Ver­zicht auf die Bonus­steu­er eine neu­er­li­che Wen­de erfah­ren hat. Er zeigt Gleich­lauf und grund­le­gen­de Unter­schie­de von Initia­ti­ve und indi­rek­tem Gegen­vor­schlag auf. In der Umset­zung der Stär­kung der Aktio­närs­rech­te setzt der indi­rek­te Gegen­vor­schlag mit dis­po­si­ti­vem Recht auf das Selbst­be­stim­mungs­recht der Aktio­nä­re, wäh­rend die Initia­ti­ve viel zwin­gen­des Recht mit star­ren Regeln vor­sieht. Eine ein­zig­ar­ti­ge Bestim­mung wäre die von der Initia­ti­ve gefor­der­te straf­recht­li­che Sank­ti­on bei akti­en­recht­li­chen Pflicht­ver­let­zun­gen.

    «Say-on-Pay»: Die Volks­in­itia­ti­ve «gegen die Abzocke­rei» und der Gegen­vor­schlag des Par­la­ments, SJZ 2012, 337 ff.

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  • Die Volksinitiative «gegen die Abzockerei» und die Gegenvorschläge des Parlaments

    Die Volks­in­itia­ti­ve «gegen die Abzocke­rei» und die Gegen­vor­schlä­ge des Par­la­ments aus der Sicht des Inve­stors, Pri­va­te 3/2012, S. 26

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  • Stärkung der Aktionärsdemokratie durch das Internet

    In gros­sen Akti­en­ge­sell­schaf­ten ist die Gene­ral­ver­samm­lung zu einer schwer­fäl­li­gen Insti­tu­ti­on gewor­den. In die­sem Bei­trag wird vor­ge­schla­gen, Debat­ten und Wil­lens­bil­dung im Aktio­na­ri­at zeit­lich vor­zu­zie­hen und das Inter­net dafür zu nut­zen.

    Stär­kung der Aktio­närs­de­mo­kra­tie durch das Inter­net, NZZ vom 3. April 2012, Nr. 79, S. 29 (mit Her­bert Wohl­mann und Karl Hof­stet­ter)

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