• Hektik statt Bedächtigkeit: Entwicklungen in der Schweizer Gesetzgebung

    Das tra­di­tio­nell bedäch­ti­ge Schwei­zer Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren ist in jün­ge­rer Zeit – vor allem, aber kei­nes­wegs nur im Wirt­schafts­recht – von einer bis­her nicht gekann­ten Hek­tik ergrif­fen wor­den. Innert kür­ze­ster Zeit wer­den Ent­wür­fe vor­ge­legt, Geset­ze erlas­sen und manch­mal auch eben erst ver­ab­schie­de­te Erlas­se wie­der geän­dert.

    Der Bei­trag zeigt an Bei­spie­len die Grün­de auf, die hin­ter die­ser Ent­wick­lung ste­hen, er setzt sich mit neu­en Tech­ni­ken aus­ein­an­der, die der Gesetz­ge­ber – oft ver­deckt und unre­flek­tiert – zum Zweck der Beschleu­ni­gung nutzt, und er wür­digt die­se Ent­wick­lung.

    Hek­tik statt Bedäch­tig­keit: Ent­wick­lun­gen in der Schwei­zer Gesetz­ge­bung, in: Grif­fel (Hrsg.), Vom Wert einer guten Gesetz­ge­bung, Bern 2014, 9 ff.

    (Down­load )

  • Als «Modernisierung» verpackte Rückschritte (Lex Koller)

    Seit sei­ner Inkraft­set­zung im Jah­re 1985 ist das Bun­des­ge­setz über den Erwerb von Grund­stücken durch Per­so­nen im Aus­land ein Seis­mo­graf poli­ti­scher Strö­mun­gen: 2007 schlug der Bun­des­rat dem Par­la­ment noch vor, die Lex Kol­ler auf­zu­he­ben.

    Nun hat der Wind gedreht. Einem Antrag von Raum­pla­nungs­kom­mis­si­on und Bun­des­rat fol­gend, hat das Par­la­ment 2013 ent­schie­den, auf den Plan, die Lex Kol­ler auf­zu­he­ben, sei zu ver­zich­ten. Viel­mehr soll das Gesetz ver­schärft wer­den.

    Das süf­fig insze­nier­te Zerr­bild, aus­län­di­sche Inve­sto­ren könn­ten rudel­wei­se über die Schweiz her­fal­len, hier die Gewin­ne absau­gen und red­li­chen Schwei­zer Käu­fern und Mie­tern das Leben schwer machen, ist daher so popu­li­stisch wie falsch.

    Sicher ist dage­gen, dass eine Dis­kri­mi­nie­rung aus­län­di­scher Inve­sto­ren im Aus­land (zu Recht) als aus­län­der­feind­li­che Abschot­tung ver­stan­den wür­de. Das wür­de nicht nur dem Schwei­zer Kapi­tal- und Bör­sen­platz scha­den, son­dern auch dem ohne­hin schon ange­kratz­ten Image einer welt­of­fe­nen Schweiz.

    Als «Moder­ni­sie­rung» ver­pack­te Rück­schrit­te, NZZ vom 7. April 2014, Nr. 81, S. 15 (Down­load )

  • Die Nachhaltigkeitsprämie

    Publi­kums­ge­sell­schaf­ten set­zen auf die lang­fri­sti­ge Per­spek­ti­ve. Aber die Hal­te­dau­er ihrer Akti­en beträgt im Durch­schnitt nur eini­ge Mona­te. Wie lässt sich die­ser Wider­spruch auf­lö­sen? Ganz ein­fach: Wer sei­ne Aktie min­de­stens drei Jah­re hält, erhält eine Prä­mie.

    Die Nach­hal­tig­keits­prä­mie, Schwei­zer Monat, Nr. 1012, 2013/2014, 35 ff.

    (Down­load )

  • Vorbild Schweiz?

    Am 3. März 2013 haben die Schwei­zer Stimm­bür­ge­rin­nen und Stimm­bür­ger die Volks­in­itia­ti­ve «gegen die Abzocke­rei», mit der auf über­setz­te Salä­re der Mit­glie­der des Ver­wal­tungs­ra­tes und der Geschäfts­lei­tung in einer Rei­he von Publi­kums­ge­sell­schaf­ten reagiert wer­den soll, mit einer wuch­ti­gen Mehr­heit von 68% ange­nom­men.
    Wie kam es zu die­sem Ergeb­nis, das noch vor weni­gen Jah­ren undenk­bar gewe­sen wäre? Was ist der Inhalt des künf­ti­gen Rechts? Und wie dürf­te es sich auf Recht und Wirt­schaft in der Schweiz aus­wir­ken? Auf die­se Fra­gen sei im Fol­gen­den eine erste Ant­wort ver­sucht.

    Vor­bild Schweiz?, Zur gesetz­li­chen Begren­zung der Mana­ger­ge­häl­ter, myops 18/2013, 5 ff.

    (Down­load )

  • Die Schweiz auf dem Weg zum striktesten Aktienrecht der Welt?

    Am 3. März 2013 haben die Schwei­zer Stimm­bür­ge­rin­nen und Stimm­bür­ger die Volks­in­itia­ti­ve «gegen die Abzocke­rei», mit der auf über­setz­te Salä­re der Mit­glie­der des Ver­wal­tungs­ra­tes und der Geschäfts­lei­tung in einer Rei­he von Publi­kums­ge­sell­schaf­ten reagiert wer­den soll, mit einer wuch­ti­gen Mehr­heit von 68% ange­nom­men. Dies, obwohl auch bei einer Ableh­nung der Initia­ti­ve ein Gegen­vor­schlag in Kraft getre­ten wäre. Wie kam es zu die­sem Ergeb­nis? Was ist der Inhalt des künf­ti­gen Rechts? Wie wirkt es sich auf Recht und Wirt­schaft in der Schweiz aus?

    Die Schweiz auf dem Weg zum strik­te­sten Akti­en­recht der Welt?, BOARD 2/2013, 51 ff.

    (Down­load )

  • Schutz der Menschenrechte – eine Pflicht für multinationale Unternehmen?

    Die­ser Bei­trag befasst sich mit der Fra­ge, inwie­weit die Schwei­zer Mut­ter­ge­sell­schaft einer inter­na­tio­nal täti­gen Grup­pe und ihre lei­ten­den Organ­per­so­nen über das Kom­mer­zi­el­le hin­aus eine Kon­zern­lei­tungs­pflicht haben und ins­be­son­de­re, ob dar­in eine Pflicht ein­ge­schlos­sen ist, für den Schutz der Men­schen­rech­te und der gewerk­schaft­li­chen Frei­hei­ten in Toch­ter­ge­sell­schaf­ten zu sor­gen, wenn die­se in Regio­nen begrenz­ter Staat­lich­keit tätig sind.

    Schutz der Men­schen­rech­te – eine Pflicht für mul­ti­na­tio­na­le
    Unter­neh­men?, in: Cavallo et al. (Hrsg.), Liber amicorum für Andre­as Donatsch, Zürich 2012, 703 ff.

    (Down­load )

Buchcover von Schweizerisches Gesellschaftsrecht

13. Auflage, Bern 2023

(Buchdetails)

(Online-Update)

Buchcover von Schweizerisches Aktienrecht 2020

(zusammen mit Marcel Küchler)

Bern 2022

(Buchdetails)

Buchcover von Juristisches Arbeiten

(zusammen mit Regina Ogorek und Benjamin Schindler)

7. Auflage, Zürich 2023

(Buchdetails)

Buchcover von Aktionärbindungsverträge

(zusammen mit Marcel Küchler)

Zürich 2015

(Buchdetails)

Buchcover von Organisation und Organisationsreglement der Aktiengesellschaft

Zürich 2011

(Buchdetails)

Buchcover von Einführung in das Recht

Zürich 2011

(Buchdetails)

Buchcover von Wirtschaftsrecht in Bewegung

Zürich 20008

(Buchdetails)