Das Schweizer Aktienrecht und seine Reform 2020, in: Susanne Kalss/Julia Nicolussi (Hg.), 60 Jahre Aktiengesetz, Wien 2026, S. 51 ff. (Buchdetails)
Kategorie: Allgemein
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Juristisches Arbeiten
Jetzt erhältlich: 7. Auflage
Juristisches Arbeiten, 7. Auflage, Zürich 2023 (Buchdetails).

Das Standardwerk vermittelt Studierenden der Rechtswissenschaften das juristische «Handwerkszeug». Indem es die Brücke zwischen der Methodenlehre und einem Zitierleitfaden schlägt, zeigt es auf, wie eine schriftliche Arbeit zu verfassen oder eine mündliche Präsentation vorzubereiten ist. Auf die Besonderheiten in den verschiedenen Rechtsgebieten wird ebenso eingegangen wie auf die unterschiedlichen Anforderungen an juristische Arbeiten von der Anfängerstufe bis hin zur Dissertation. Damit richtet sich dieses Vademecum nicht nur an Studierende, sondern an alle publizistisch tätigen Juristinnen und Juristen. Die detaillierten Informationen zum Auffinden, Verarbeiten und Zitieren von rechtlichen Dokumenten sind ebenso wie die Verzeichnisse in den drei Amtssprachen ein unentbehrliches Nachschlagewerk bei der täglichen juristischen Arbeit.
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Hektik statt Bedächtigkeit: Entwicklungen in der Schweizer Gesetzgebung
Das traditionell bedächtige Schweizer Gesetzgebungsverfahren ist in jüngerer Zeit – vor allem, aber keineswegs nur im Wirtschaftsrecht – von einer bisher nicht gekannten Hektik ergriffen worden. Innert kürzester Zeit werden Entwürfe vorgelegt, Gesetze erlassen und manchmal auch eben erst verabschiedete Erlasse wieder geändert.
Der Beitrag zeigt an Beispielen die Gründe auf, die hinter dieser Entwicklung stehen, er setzt sich mit neuen Techniken auseinander, die der Gesetzgeber – oft verdeckt und unreflektiert – zum Zweck der Beschleunigung nutzt, und er würdigt diese Entwicklung.
Hektik statt Bedächtigkeit: Entwicklungen in der Schweizer Gesetzgebung, in: Griffel (Hrsg.), Vom Wert einer guten Gesetzgebung, Bern 2014, 9 ff.
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Als «Modernisierung» verpackte Rückschritte (Lex Koller)
Seit seiner Inkraftsetzung im Jahre 1985 ist das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland ein Seismograf politischer Strömungen: 2007 schlug der Bundesrat dem Parlament noch vor, die Lex Koller aufzuheben.
Nun hat der Wind gedreht. Einem Antrag von Raumplanungskommission und Bundesrat folgend, hat das Parlament 2013 entschieden, auf den Plan, die Lex Koller aufzuheben, sei zu verzichten. Vielmehr soll das Gesetz verschärft werden.
Das süffig inszenierte Zerrbild, ausländische Investoren könnten rudelweise über die Schweiz herfallen, hier die Gewinne absaugen und redlichen Schweizer Käufern und Mietern das Leben schwer machen, ist daher so populistisch wie falsch.
Sicher ist dagegen, dass eine Diskriminierung ausländischer Investoren im Ausland (zu Recht) als ausländerfeindliche Abschottung verstanden würde. Das würde nicht nur dem Schweizer Kapital- und Börsenplatz schaden, sondern auch dem ohnehin schon angekratzten Image einer weltoffenen Schweiz.
Als «Modernisierung» verpackte Rückschritte, NZZ vom 7. April 2014, Nr. 81, S. 15 (Download )